Strohballen richtig stapeln - schon alleine wegen der Kindersicherheit!!!
Mit dem Mähen und Dreschen kommen auch die ersten Strohballen auf die Felder. Bis zur jeweiligen Abfuhr der Großballen sind die Strohstapel attraktive und wahre Abenteuerspielplätze für Kinder.
Eine lückenlose Überwachung dieser Ballenstapel ist nicht möglich, deshalb ist es sehr wichtig, dass diese "Strohhochburgen" sicher und lückenlos gelagert sind.
Denn schon wenn mehr als vier Großballen übereinander gestapelt werden, wird die ganze Sache rutschig und wackelig. Ein Stapel, der genau im Lot steht, ist natürlich ebenfalls nicht machbar, das beweisen die vielen krummen und schiefen Stapel auf den Feldern. Für die kurzfristige Lagerung im Feld bietet sich eine niedere Stapelweise mit entsprechend breiter und sicherer Grundfläche an. Gehen Sie mit den Ballenstapeln in jedem Fall lieber in die Breite als in die Höhe.
Um den Kindern nicht noch zusätzliche Anreize zu bieten, auf die Strohballen zu klettern, sollte unbedingt vermieden werden Tunnel, Lücken und Schlote zwischen den Ballen stehen zu lassen, denn gerade das reizt Kinder ungemein, sich da hinein zu zwängen. Und genau das gelingt wesentlich besser und leichter, wenn man breit angelegte und niedrige Strohstapel anlegt.
Wer in der Nähe einer Wohnsiedlung ein Ballenlager auf dem Feld errichtet, der sollte für einen zügigen Abtransport sorgen. Da genügt oft schon ein Telefonat zwischen dem Landwirt und seinen potentiellen Kunden, damit die Ballenstapel zügig vom Acker verschwinden. Denn wenn die Stapel beim Beklettern der Kinder zusammen stürzen und jemand zu Schaden kommt, dann haftet der Bauer, dem die Strohballen gehören.
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